Wahl zur Saison · BFV & Lotto Berlin

Amateurtrainer/in der Saison: Wer bekommt eure Stimme?

Der Berliner Fußball-Verband sucht mit der FuWo und Lotto Berlin wieder die Besten der abgelaufenen Saison. Frauen und Männer stehen in einer Kategorie zur Wahl.

DK
Von Daniel Kübler & Harri Ramin
Fußball-Woche · Juli 2025

In der Kategorie Trainer/in der Saison im Amateurbereich sind Frauen und Männer in einer Kategorie zusammengefasst. Hier geht es zur Abstimmung.

Drei Jahre (68 Spiele) hütete Dan Twardzik (35) bei der VSG Altglienicke das Tor. Im Sommer 2021 beendete er seine Karriere und fungierte seitdem in unterschiedlicher Funktion im Trainerteam. Am 17. März löste er Ersan Parlatan als Trainer ab – bereits zum zweiten Mal interimsmäßig. Twardzik erfüllte die gestellte Aufgabe ruhig und gut, krönte die nicht wunschgemäß verlaufene Spielzeit der VSG gar mit dem Berliner Pokalsieg. Lohn für den A-Lizenz-Inhaber ist die Weiterbeschäftigung als Cheftrainer.

Im zweiten Anlauf ist Pardis Fardjad-Azad (38) mit dem SV Tasmania in die Regionalliga Nordost zurückgekehrt und dabei der prophezeiten Favoritenrolle mit sehenswertem Offensivfußball eindrucksvoll gerecht geworden.

Bereits nach Spieltag 28 standen die Füchse Berlin in der abgelaufenen Spielzeit der Berlin-Liga als Meister und Oberliga-Aufsteiger fest. Dabei gingen die stark verjüngten Reinickendorfer nach einer zuvor enttäuschend verlaufenen Spielzeit eher als Außenseiter ins Rennen. Der im April 2025 auf Steven Haubitz folgende Sanel Begzadic (38) hat ergo vorzügliche Arbeit geleistet und wird die Grün-Weißen auch in der Oberliga anleiten.

Den Schock des Vorjahres, in der Relegation zur Berlin-Liga am SSC Südwest gescheitert zu sein, hatte man beim BFC Meteor 06 schnell überwunden. In dieser Saison hat es mit dem Aufstieg überzeugend und verdientermaßen geklappt. Nur zwei Niederlagen musste der im zweiten Jahr beim Meister an der Linie stehende Demircan Dikmen (38) mit seinen Meteoren quittieren.

Als Marie-Louise Eta beim 1. FC Union die 1. Männer als Trainerin übernahm, war Franziska Groth (30) längst da: Groth coacht seit zwei Jahren die 2. Männer von BW Friedrichshain in der Kreisliga B und ist damit Berlins einzige Trainerin bei einem Männerteam im offiziellen BFV-Ligabetrieb. Zudem kickt sie selbst im Frauenteam der Friedrichshainer.

Selbst gekickt – und das zudem erfolgreich – hat lange Zeit auch Nadine Heinrich (35), Meistertrainerin der 7er Frauen des FC Viktoria 89. Zur Saison 22/23 versammelte Heinrich zahlreiche Ex-Spielerinnen der Viktoria um sich, wurde auf Anhieb Landesligameisterin und anschließend auch Berliner Meisterin. Nach der Vizemeisterschaft in der vergangenen Saison kehrte Heinrich, die früher selbst für Viktoria und Hohen Neuendorf in der Regionalliga und 2. Bundesliga aktiv war, diese Saison auf den Berliner Kleinfeld-Thron zurück.

Für Erfolg steht auch Anja Matthes (36), seit drei Jahren an der Seitenlinie von Unions U23. Nachdem der Regionalliga-Aufstieg in ihrer ersten Saison noch knapp verpasst wurde, gelang er schließlich mit der Berliner Meisterschaft 24/25. Und in ihrer ersten Regionalliga-Saison spielte sie mit ihren Unionerinnen gleich oben mit und konnte sich lange Zeit sogar leise Hoffnungen auf den Durchmarsch in die 2. Liga machen. Auch wenn dieser am Ende nicht gelang, steht der noch längst nicht abgeschlossene Aufwärtstrend von Unions U23 eng in Verbindung mit Anja Matthes.

Die Frauen des Friedrichshagener SV sind ebenfalls eng mit einem Namen verknüpft: Lisa Roemer (35). Roemer war lange Spielerin der Südostberlinerinnen, seit der Saison 21/22 Trainerin der 1. Frauen und hat diese zurück in die Berlin-Liga geführt und dort im sicheren Mittelfeld etabliert. Nach der nun abgelaufenen Saison hat Roemer in Friedrichshagen als Trainerin aufgehört.

Bis 31. Juli kann abgestimmt werden. Wen wählt ihr in der Kategorie Amateurtrainer/in? Und wen vermisst ihr in der Auflistung?

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Wer wird Trainer/in der Saison?

Abstimmen bis 31. Juli
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